Mut und Wille zur Veränderung

Disteln mit weißem Flaum

„Glücklich, wer mit den Verhältnissen
zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben!“

Hier meine Anmerkung zu diesem Zitat:

Ich habe gemerkt, dass ich bald eine Entscheidung treffen muss und will und ich habe es trotz längerem, sorgfältigen Überlegen und Bedenken (die ich natürlich immer noch hege) geschafft….. es gesagt, dass ich am Ende des Jahres aus der WG ausziehen werde. Somit mache ich mich auch noch selbstständiger…ich habe es zumindest durch diesen Schritt vor, ich will es …ich hoffe, das gelingt mir auch so wie ich es mir wünsche/vorstelle.!!

Der eigentliche Grund / Auslöser, dass ich überhaupt so eine Entscheidung gespürt habe treffen zu müssen, kam aber auch durch bestimmte Anlässe, Situationen / Vorfälle in meinem näheren Umfeld, mit dem ich zusammen wohne. Negative Sachen häuften sich in letzter Zeit immer mehr bzw. wurde es in den letzten Monaten eigentlich nicht besser sondern eher schlimmer …genauso wie die spürbare schlechte bzw. unangenehme  Gruppenatmosphäre unter uns….dieses gegenseitige Misstrauen, dass ich natürlich durch diese Umstände nun auch habe…Das Vertrauen ist einfach weg, was ich irgendwie auch traurig und schade finde. Die Gruppe und der Zusammenhalt und das Interesse durch Kontakt untereinander kann durch solche Dinge einfach so schnell zerstört werden!! Man glaubt es kaum… 😦 !

Deshalb will und kann ich nicht mehr lange in diesem „ehemaligen Zuhause / Wohlfühl- bzw. Rückzugsort für mich“  leben. Dieses Gefühl tagtäglich dort zu spüren fühlt sich für mich unangenehm und nicht richtig an…..ich fühle mich einfach nicht mehr wohl dort und verbinde die ganzen negativen Geschehnisse und den daraus entstandenen Wut / Ärger und eine Unbegreiflichkeit sofort wieder mit diesem Ort, der WG ..(leider ist es für mich so geworden 😦  )

Es ist nicht mehr mein richtiges Zuhause, in dem ich mich letztes Jahr noch ziemlich wohl und sicher gefühlt habe…dort mit den anderen WG Mitbewohnern usw…es hat sich seitdem einfach viel durch neue Einzüge und Veränderungen verändert…die WG ist nicht mehr die gleiche wie letztes Jahr bzw. war sie eigentlich noch bis Anfang April diesen Jahres relativ gut, aber dann wurde es schleichend anders/schlechter…

Und wenn ich deshalb zu lange an dieser Sache festhalte, macht sie mich nur noch unglücklicher und psychisch anfälliger für sich einschleichende Rückschritte, gerade im Bezug zu meiner Essstörung. Das merke ich ja jetzt schon…leider. Und so etwas nervt mich dann auch…dass es mir dann durch solche Sachen so schnell wieder schlechter gehen kann…es wirft mich scheinbar viel schneller aus der Bahn, aus meinem Gleichgewicht und der davor besseren Lebensstruktur (auch mit dem Essen), als ich dachte.!!

Deshalb habe ich  mich nach etwas Neuem, Befriedigerendem für mich und meine Zukunft umgeschaut und der Schritt voraus in etwas Neues, Unbekanntes weckt auch meine Neugier auf ein neuen Lebensabschnitt. Mein Mut zu dieser doch einschneidenden Veränderung durch einen Ausgzug aus der WG, einem örtlichen Wegzug aus dem „fast“ Zentrum von München, dass auch seine Vor- und Nachteile hat, wie ich in dieser Zeit hier gemerkt habe und der Einzug in meine eigenen 4 Wände!!! Naja nicht ganz, da diese in einer kleinen Wohnung anbei des Hauses meiner Großeltern liegen. Also bleibe ich damit eigentlich innerhalb bzw. mit meiner Familie verbunden..indirekt eben. Allein schon, dass ich meine Großeltern dadurch bestimmt fast täglich sehen, sprechen werde, was sich bei der Nähe auf dem gleichen Grundstück kaum vermeiden lässt, lässt mich am meisten zweifeln, ob dieser Umzug dorthin der richtige für  mich und meine Essst. ist… :/

Doch selbst in der Zeit der Vorbereitung darauf, in der ich ja jetzt bis dahin bin, schöpfe ich Hoffnung , dass ich meinen unglücklichen Zustand bald verlassen darf / kann.

Und so kam es, dass ich diesen für mich gerade passenden Spruch gewählt habe. Zu Mut!!

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