Zwei Grad sind zuviel für das Meer…!

Nun möchte ich mal wieder über ein brisantes Umweltthema schreiben…ein aktuelles

Wie ihr in meiner Headline lesen könnt, geht es um unsere Meere und die fortschreitende Erwärmung dieser durch unseren Klimawandel, der in vollem Zug ist…:(

Kurz vor der Pariser Weltklimakonferenz fordern Meereswissenschaftler eine
Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad. Der Säuregehalt in den
Weltmeeren ist auf einem Rekordhoch und soll sich bis zum Ende des
Jahrhunderts mehr als verdoppeln, warnen die Forscher. Wenn die Ozeane
dann auch noch versauern, seien die Folgen bei dem derzeit anvisierten
Zwei-Grad-Ziel dramatisch.

Vor einigen Jahren kursierte eine bestechend schlichte Idee, wie man den
Klimawandel in den Griff bekommen könnte. Man fängt einfach das
Kohlendioxid, das der Mensch in die Atmosphäre geblasen hat, wieder ein
und verklappt es in den Weltmeeren. Wie viel CO2 längst in die Ozeane
gewandert ist und welche Folgen das hat, wusste man damals noch nicht.
Inzwischen zeigen die Erkenntnisse der Meeresforscher: Die Auswirkungen
des Klimawandels auf die Ozeane sind gravierender als lange angenommen.

Kurz vor der Pariser Weltklimakonferenz schlagen Meereswissenschaftler
deshalb Alarm. Der Klimawandel, warnen sie, führt zur Versauerung der
Ozeane, er lässt den Meeresspiegel steigen und bedroht akut Korallenriffe
und Polarmeere. Artenvielfalt schwindet, die maritimen Ökosysteme
verändern sich, ihre Leistungen für den Menschen gehen verloren,
Wirtschaft und Lebensraum von Millionen Menschen sind gefährdet. Die
Ernährungssicherheit für die eine Milliarde Menschen, die ihren
Eiweißbedarf vor allem mit Fisch decken, ist in Gefahr.

„Die Erderwärmung muss auf höchstens 1,5 Grad Celsius begrenzt werden“,
bringt Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut den neusten Stand der
Forschung auf den Punkt. „Das Zwei-Grad-Ziel war zwar eine wunderbare
Erfindung und hat uns eine gute Orientierung gegeben“, sagt der Biologe,
der kürzlich in den Vorstand des Weltklimarats IPCC gewählt wurde. „Aber
jede zusätzliche wissenschaftliche Erkenntnis zeigt uns, dass die Latte
niedriger gehängt werden muss.“

„Wenn wir uns entscheiden, in eine drastische Emissionsreduktion
einzusteigen“, ist Pörtner überzeugt, „können wir noch viel retten“. Dass
es allein damit getan ist, glaubt der Wissenschaftler hingegen nicht. „Wir
können nicht alles auf eine Karte setzen, wir müssen an vielen
verschiedenen Punkten aktiv sein.“

Zu diesen Punkten, um die man wohl nicht herumkommt, zählt Pörtner auch
eine alte Idee: Kohlendioxid wieder aus der Atmosphäre zu holen.

(dies ist alles die Wahrheit und wurde von der Greenpeace Meeresgruppe sorgfältig recherchiert)

Korallenriff

Ein Korallenriff…wunderschön!!

Unsere noch wenigen Wale

Einer der wenigen Pottwale

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